Rohstoffkrise: Gewinn von Baumaschinenfirma Wacker Neuson bricht ein

Der Preisverfall bei den Rohstoffen hat der Baumaschinenfirma das Geschäft vermiest. Der Betriebsgewinn brach regelrecht ein. Erst vergangene Woche hatte das Unternehmen seine Prognosen gesenkt.

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson klagt über schlechte Geschäfte. Der Umsatz ging im dritten Quartal um 1,6 Prozent auf 311 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) brach um 61,3 Prozent auf 15,5 Millionen Euro ein. Damit sackte die Rendite (Ebit-Marge) auf 5,0 (Vorjahr: 12,7) Prozent ab.

„Besonders bedauerlich ist, dass uns neben der Marktschwäche in der Bau-, Rohstoff- und Energiewirtschaft nun auch die Krise in der Landtechnik erreicht hat“, sagte Firmenchef Cem Peksaglam. „Man kann auch nicht mehr von regional begrenzten Krisen sprechen, denn die Nachfrageschwäche betrifft bestimmte Emerging Markets genauso wie einzelne reife Märkte.“ So leide die Nachfrage in den USA, Kanada, Australien, Chile und Südafrika unter den niedrigen Rohstoffpreisen.

Bereits vergangene Woche hatte der Baumaschinenhersteller seine Prognose gesenkt. Für 2015 rechnet der Konzern nun noch mit einem Umsatz von 1,35 und 1,40 (Vorjahr: 1,28) Milliarden Euro und einer operative Rendite (Ebit-Marge) von 7,0 bis 8,0 (Vorjahr: 10,6) Prozent.

Den vollständigen Quartalsbericht will Wacker Neuson am 12. November vorlegen. 

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