Weniger Steuern: Bundeshaushalt mit Milliardenloch

Bund, Länder und Kommunen müssen 2017 mit weniger Steuereinnahmen rechnen. Die aktuelle Vorlage zur Steuer-Schätzung weist Medienberichten zufolge drei Milliarden Euro weniger aus als noch im Mai. Die Ausfälle seien demnach die Folge von beschlossenen Steuersenkungen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und seine Kollegen in den Ländern und Kommunen müssen sich nach einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr auf weniger Steuereinnahmen als bislang erwartet einstellen. Das Handelsblatt berichtete am Montag von drei Milliarden Euro weniger für die Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden, verglichen mit der letzten Steuerschätzung vom Mai. Die Zeitung berief sich auf die Schätzvorlage aus Schäubles Ministerium. Am Dienstag beginnen die dreitägigen Beratungen der Experten über die neue Steuerschätzung.

Nach dem Bericht gibt es auch im kommenden Jahr Mehreinnahmen wegen der guten Konjunktur. Es gebe aber höhere Ausfälle als Folge von beschlossenen Steuersenkungen. Von 2017 an dürften dann aber wieder die günstigen konjunkturellen Einflüsse überwiegen, so dass „mittelfristig ein Milliardenplus“ zu erwarten sei. In dem Bericht ist auch die Rede von Belastungen für das Steueraufkommen als Folge der VW-Krise.

Kommentare

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  1. Dumpfbacke sagt:

    Diese Regierung mit Merkel wird zum Sargnagel der EU.

    Kein Wunder, wenn die Massen nach rechts rutschen, weil die Arbeitssklaven im Sozialdarwinismus nicht an die 1% Privilegierten denken?

    So wird es also kommen, wie es kommen muss. Nix gelernt aus der Geschichte!

  2. Jupp Hiersenkoetter sagt:

    Spare in der Zeit, dann hast du in der NOT!

    und die NOT ist jetzt schon gross!

    oder: Erhoehe dreist & alternativlos die Steuern 2 Jahre vor Ende der Wahlperiode, aber das ist nun kritisch, denn die Koalition mag keine weitere 2 Jahre halten !