Streik: Lufthansa streicht 290 Flüge

Die Lufthansa hat am ersten Tag des Flugbegleiter-Streiks 290 Flüge gestrichen, darunter 23 Interkontinental-Verbindungen. Heute sind Passagiere in Frankfurt und Düsseldorf betroffen, teilte die Airline am Freitag mit.

Die Lufthansa annulliert wegen des Streiks der Flugbegleiter 290 Flüge. Dazu zählten 23 Langstreckenverbindungen, teilte die Lufthansa am Freitag mit. Von den Flugstreichungen sind rund 37.500 Passagiere betroffen. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat alle Kabinenmitarbeiter der Lufthansa an den Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf von 14 Uhr bis 23 Uhr zum Streik aufgerufen.

Flüge von Lufthansa-Töchtern wie Austrian Airlines, Swiss, Eurowings oder Germanwings werden nicht bestreikt. Zusammen mit diesen Airlines bietet der Lufthansa-Konzern am Freitag 3000 Flüge an. Wie viele davon auf den bestreikten Unternehmensteil, nämlich das deutsche Passagiergeschäft der Kranich-Fluglinie entfallen, verrät die Lufthansa nicht.

„Wir bedauern diesen Schritt sehr, doch sehen wir keine Alternative“, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies. Lufthansa und die Gewerkschaft streiten seit zwei Jahren um die Alters- und Übergangsversorgung der 19.000 Stewardessen und Stewards der Lufthansa. Die Fluglinie verlangt hier Einschnitte. Sie argumentiert, dass die bisherige Finanzierung der Frührente wegen der niedrigen Zinsen und der im Branchenvergleich hohen Kosten der Lufthansa nicht mehr tragbar sei.

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