Insider: VW will Brückenfinanzierung von bis zu 20 Milliarden Euro

Mit einem Finanzpolster in Höhe von 20 Milliarden Euro will sich VW für die Folgen des Abgas-Skandals rüsten. Hierzu will der Automobilkonzern kommende Woche zahlreiche Banken konsultieren.

Volkswagen plant Insidern zufolge eine Brückenfinanzierung in Höhe von bis zu 20 Milliarden Euro. Der Autokonzern werde sich am Montag mit rund einem Dutzend Banken treffen, um sich das Geld zu beschaffen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

Volkswagen wolle mit dem Geld ein Finanzpolster schaffen für Kosten aus dem Skandal um manipulierte Abgaswerte. Die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hatte am Freitag darüber berichtet. VW wollte sich nicht zu der Brückenfinanzierung äußern.

Nach Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR präsentiert Volkswagen am Montag zudem einer Untersuchungskommission eine Lösung für den 1,6-Liter-Motor bei Diesel-Fahrzeugen. Die Kommission war von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wegen der Abgasaffäre eingesetzt worden.

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  1. Scherbtischtäter sagt:

    Alles was sie planen ist ausetzen und abwarten bis alle Fristen verjährt sind.
    Nur in usa wird das nicht funktionieren deshalb werden die Kunden dort mit Kleingeld abgespeist. Bravo das Gesetz gült!