G20 will Wachstumsungleichgewichte angehen

Die G20-Staaten haben sich in Antalya nicht nur mit dem Thema Terror auseinandergesetzt. Sie wollen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auch für eine gleichmäßigere Wachstumsentwicklung in der Welt sorgen und unerwarteten Abschwächungen entgegenwirken. Das geht aus ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung hervor.

Das Vorhaben geht aus dem Entwurf der Abschlusserklärung zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag einsehen konnte.

Das Thema Wachstum gehörte zu den ersten, die beim G20-Gipfel im türkischen Belek nahe Antalya diskutiert wurden. Die G20 hatten sich vor einem Jahr verpflichtet, mit zusätzlichen Reformen und Investitionen die Weltwirtschaft auf einen zwei Prozent höheren Wachstumspfad zu steuern.

Mit Blick auf die Unruhe an den Finanzmärkten angesichts der erwarteten US-Zinswende unterstrichen die G20 in dem Entwurf erneut die Notwendigkeit, dass Entscheidungen auf diesem Feld mit Sensibilität und Klarheit in der Informationspolitik vorbereitet werden sollten. Die Staatengruppe gibt zudem das Signal, dass die 15 Punkte der vor zwei Jahren gestartete Initiative zur Bekämpfung von steuersparenden Gewinnverschiebungen von einem Land in andere durch international tätigen Firmen nun umgesetzt werden sollen.

Kommentare

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  1. Doc sagt:

    Und wieder einmal mehr Volksverdummung und neue Manipulationen…..