EU verlängert Importzölle gegen Chinas Solarfirmen

Die EU-Kommission verlängert die Strafmaßnahmen gegen chinesische Solarfirmen zur Prüfung um mindestens ein Jahr. Ursprünglich sollten die Importzölle im Dezember auslaufen. Der europäische Verband ProSun hat jedoch eine Verlängerung beantragt, weil die chinesische Konkurrenz sich nicht an die Wettbewerbs-Regeln halte.

Die Strafmaßnahmen der EU gegen chinesische Solarfirmen bleiben noch mindestens ein Jahr in Kraft. Auf Antrag des europäischen Branchenverbandes EU ProSun werde eine formelle Verlängerung der Auflagen geprüft, teilte die EU-Kommission am Samstag mit. Dieser Vorgang werde mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Ursprünglich sollten die Importzölle und anderen Maßnahmen im Dezember auslaufen. ProSun begrüßte die Entscheidung und warf der chinesischen Konkurrenz vor, sich „nicht an die grundlegenden Regeln für den internationalen Handel und Wettbewerb“ zu halten.

Seit 2013 müssen chinesische Hersteller ihre Produkte zu einem Mindestpreis in der EU verkaufen, nachdem sich ProSun gegen die Dumpingpreise aus Fernost zur Wehr gesetzt hatte. China weist die Vorwürfe zurück.

Kommentare

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  1. Was wollen Sie denn ?? sagt:

    Das ist immer so, wenn man am Markt zu schwach ist, schreit man nach
    Protektion. Wird auf Dauer nicht helfen. Wer sich am Makrt nicht aus eigener Kraft behaupten kann wird entfernt.
    Das Selbstheilungsprinzip der Marktwirtschaft.