Maschinenbauer Aixtron verliert Großauftrag: Aktien brechen ein

Der Chipanalgenbauer Aixtron hat einen Großauftrag in China verloren. Statt der geplanten LED-Produktions-Anlagen baut Aixtron nur noch 3 Anlagen für Sa'an Optoelectronics. Die Aktien brachen daraufhin um bis zu 43,3 Prozent auf 3,97 Euro ein.

Der eingedampfte Großauftrag aus China hat Aixtron am Donnerstag einen Rekord-Kurssturz eingebrockt. Die Aktien des defizitären Chipanlagenbauers rauschten in der Spitze um 43,3 Prozent auf 3,97 Euro nach unten. Damit waren die im TecDax gelisteten Titel so billig wie seit fast sieben Jahren nicht mehr. Der Deal mit dem chinesischen Kunden Sa’an Optoelectronics umfasst laut Aixtron nun nur noch drei Anlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LEDs) anstatt der erwarteten 50 Anlagen. „Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr“, schreibt DZ-Bank-Analyst Harald Schnitzer in einem Kommentar. Der Experte rechnet mit einem weiteren Verlustjahr. Ein Händler bezeichnete den weggebrochenen Großauftrag ebenfalls als „absolute Katastrophe“. Auch die Hoffnungen auf Folgeaufträge seien nun deutlich gedämpft. Seit Jahresbeginn haben Aixtron rund 25 Prozent an Wert verloren, der TecDax hat im selben Zeitraum dagegen 33 Prozent zugelegt.

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