Kanzleramt: Polizei gibt Entwarnung

Nachdem Spezialkräfte das verdächtige Paket untersucht haben, hat die Polizei Entwarnung gegeben. Die Absperrung des Kanzleramtes wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Die Polizei hat die Sperrung des Bundeskanzleramtes nach dem Fund einer verdächtigen Postsendung am Mittwoch wieder aufgehoben. „Die Experten haben nichts Verdächtiges gefunden“, sagte eine Sprecher der Bundespolizei in Berlin. Es seien fünf Sendungen geöffnet worden. Am Morgen hatte die Polizei Teile des Bundeskanzleramtes nach dem Fund der verdächtigen Gegenstände abgesperrt. Die reguläre Sitzung des Bundeskabinetts war von den Maßnahmen nicht betroffen.

Wegen des Verdachts auf Sprengstoff in einer Postsendung ist das Kanzleramt am Mittwoch abgesperrt worden. Ein Sprengstoffhund hatte morgens bei der Routineüberprüfung der Post auf dem Gehweg vor der Zufahrt angeschlagen. In den Postkisten habe das Entschärferteam dann aber nichts Verdächtiges gefunden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Das Gebäude wurde nicht evakuiert. Die Briefe wurden nach der Kontrolle normal zugestellt. Die Post wird am Kanzleramt stets kontrolliert, bevor sie ins Gebäude gelangt.

Insgesamt überprüften Spezialkräfte der Bundespolizei und des Landeskriminalamts (LKA) Berlin vier Postsammelbehälter mit Briefsendungen, sagte ein Sprecher. Fünf Umschläge seien aufgrund ihrer Beschaffenheit vor Ort genauer unter die Lupe genommen worden. Nach dpa-Informationen waren die Absender unauffällig und ließen keinen Rückschluss auf eine mögliche Bedrohung zu.

 

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