Bundesbank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Geht es nach der Bundesregierung kann die Abschaffung des Bargeldes nicht schnell genug gehen. Maximal 5.000 Euro als Bargeldgrenze wurde vorgeschlagen. Bundesbank-Chef Weidmann warnt nun offiziell vor einem solchen Schritt. Die Wirkung auf den Bürger sei „fatal“.

Die Bundesbank lehnt die von der Bundesregierung geplante Grenze für Bargeldzahlungen ab. „Es wäre fatal, wenn die Bürger den Eindruck bekämen, dass ihnen das Bargeld nach und nach entzogen wird“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann der Bild-Zeitung. „Der Bürger soll selbst entscheiden können, ob er lieber Bargeld nutzen oder bargeldlos bezahlen möchte.“

Die Regierung dürfe bei der „Diskussion über Barzahlungen nicht vergessen, dass Banknoten das einzige gesetzliche Zahlungsmittel sind“, sagte Weidmann dem Blatt. Zugleich sei eine Abschaffung des Bargelds aus geldpolitischer Sicht „nicht die angemessene Antwort auf die Herausforderung des Niedrigzinsumfeldes“. Wichtiger sei es, das Wirtschaftswachstum dauerhaft zu stärken, „damit die Zinsen auch wieder steigen können“.

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch angekündigt, sich im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für eine EU-weit einheitliche Obergrenze bei Bargeldzahlungen einzusetzen. „Wir haben an eine Größenordnung von 5.000 Euro gedacht“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Bargeldtransaktionen verliefen anonym und seien im Gegensatz zu kontenbasierten Transaktionen nicht überprüfbar, begründete das Ministerium den Vorstoß.

Kommentare

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  1. bantele peter sagt:

    Ich bin Herrn Weidmann sehr dankbar für die offene Warnung. Wir wissen, dass das Geldimperium mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und dem dazu nötigen Medium:
    „das Zeichen des Tieres“ zielgerichtet eine Weltdiktatur aufstellen will. Von wem werden die Mitarbeiter der Finanzministerien gesteuert. Es werden von dieser Diktatur nur eine ausgewählte Zahl an Menschen für eine sehr kleine Zeitspanne davon profitieren. Dann kommt das Weltgericht. Was für eine Milchmädchen-Rechnung. Meio mei :-)

  2. Alexander Webb sagt:

    Wohin Bargeldobergrenzen führen kann man hier sehen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/27/bargeld-verbot-erste-banken-in-europa-wollen-matratzen-der-kunden-leeren/

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/9-fakten-die-sie-zur-der-bargeld-abschaffung-wissen-muessen/

    Bargeld ist unser einziges gesetzliches Zahlungsmittel mit dem sich auch unsere Schuldner zufrieden geben müssen.
    https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Service/Schule_und_Bildung/das_bargeld.html

    Es muss möglich bleiben auch ein neues Auto oder ein Haus bar zu bezahlen.
    Ich BIN KEIN GELDWÄSCHER und lasse mir das nicht unterstellen!
    Zu unserer Regierung habe ich kein Vertrauen mehr.

    Bürger wehrt euch, sonst müsst ihr noch mehr bürgen!
    https://www.volkspetition.org/petitionen/bargeldverbot-stoppen/?i&ehkz=ENL5799&emhk=gaw

  3. Rudolf Steinmetz sagt:

    Abschaffung des Bargelds = Abschaffung von Freiheit.
    THE NEXT Step: der implantierte Chip; APPLE & Co mit ihrer elektronischen Geldbörse sind Vorreiter.

  4. Momari sagt:

    Ist doch klasse, oder? Die Bargeldzahlung wird verboten und du brauchst auch keine Steuererklärung mehr machen. Genial, die Daten werden direkt an die Finanzbehörde geschickt. Und was ja noch besser ist, du brauchst gar nicht mehr nachzuweisen, ob du kreditwürdig bist. Da es ja kein Bargeldverkehr mehr gibt, weis deine Bank und auch das Geschäft indem du bargeldlos einkaufst auch gleich, wie dein Kontostand ist.
    Geldwäsche gibt es schon ziemlich lange. Ich könnte mir gut vorstellen, das findige Programmiere auch dafür schon eine Lösung finden. Wer verkauft eigentlich die Waffen und Panzer an die Terroristen? Zahlen die mit Bargeld oder eher bargeldlos? Schönen Abend noch, ich gehe morgen in eine Pizzeria und werde die leckeren Speisen die ich verzehren werde, gerne mit Bargeld bezahlen. Es lebe das bar bezahlte Trinkgeld für die unterbezahlten Servicekräfte.

  5. Banknoten... sagt:

    Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, d.h. man möchte uns zwingen mit nicht gesetzlichem Privatgeld, von Privatbanken duch Ausgabe bei Kreditvergabe geschöpftem Giralgeld, zu zahlen.
    Wenn wir Geld auf das Girokonto oder Sparbuch legen, dann geben wir Privatbanken einen Kredit, der auch ausfallen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies vor dem Verfassungsgericht Bestand haben kann.
    Eine Alternative wäre höchstens, das jeder Bürger bei der Zentralbank ein Konto einrichten kann, um dort ein eigenes Zentralbankkonto zu bekommen.

  6. pilsken56 sagt:

    Nach 1968 und in den 70ern bemerkte die Regierung die zunehmende Politisierung und Radikalisierung der Deutschen. Das musste dringend gestoppt werden. Es brauchte ungefähr 10 Jahre der Überlegung und der Vorbereitung.
    Anfang der 80er hat man mit der Erschaffung des privaten Fernsehens gezielt mit der Verblödung Deutschlands begonnen. Nach 30 Jahren war es dann soweit, es war vollbracht
    In den 90er Jahren hat man darüber gesprochen, dass man Chips implantieren könnte, um sich damit auszuweisen oder, was sehr chic war, damit in Clubs Einlass zu bekommen. Man regte sich noch sehr über die damit mögliche Überwachung auf. Es hat nur 20 Jahre gebraucht und jeder Mensch ist heute gechipped, freiwillig, durch sein Mobiltelefon. 2016 spricht man über die Abschaffung des Bargeldes bzw eines ersten Schrittes, Bargeldobergrenze € 5.000,- und Abschaffung des € 500,- Scheines.Es wird diesmal keine 20 Jahre dauern bis das Bargeld verschwunden ist ( alles geht heute schneller, weil die vollkommene Verblödung schon eingesetzt hat ) und wir uns damit der totalen Überwachung ausliefern. Das heißt, jede Transaktion ist vom Staat, der Bank und von Datendiensten nachvollziehbar. Der Staat wird wissen, welche Zeitungen oder Bücher du liest, ob du rauchst oder wie viel Bier du in deiner Stammkneipe getrunken hast, ob du in einem Bordell gewesen bist oder in einer Schwulen Bar, ob du spielst, wie viel Geld du deinen Enkeln vielleicht zu Weihnachten schenkst oder,oder,oder… Die Regierung begründet die Abschaffung des Bargeldes mit Terrorismus – und Kriminalitätsbekämpfung. Nur wenige, die noch nicht durch die Privatsender zu Shopping Zombies oder Frauentausch Konsumenten geworden sind, erkennen die Strategie dahinter. Übrigens Waffen sind für Terroristen und Kriminelle auch verboten! Einzig und allein dient die Bargeldabschaffung der totalen Kontrolle und dem uneingeschränkten Zugriff auf das Vermögen der Menschen. Und was macht der mittlerweile durch das Dschungelcamp vertrottelte und durch Unterhaltung und Shopping abgelenkte Deutsche? Getreu nach dem Motto,
    „ kannze machen nix, musse gucken zu“. Es lebe die freiwillige Untertanen Mentalität nach Aldous Huxley’s Buch „Schöne neue Welt“.

    • 123Mi sagt:

      ….ich stimme Dir in allen Punkten zu- danke für die Zeilen…vielleicht noch ein Gedanke:…wenn wir nur noch „Plastikgeld“ haben, können die uns mit einem Klick von einem Moment auf den anderen ausschalten und verhungern lassen…

      • bantele peter sagt:

        in der Bibel steht, wer das Zeichen des Tieres nicht annimmt, kann weder kaufen noch verkaufen. Ihre Wahrnehmung kommt dem Gedanke sehr nah, nur dass Gott uns eigenverantwortlich darüber entscheiden lässt, welchen Weg wir begehen. Den breiten oder den schmalen Weg. Der schmale Weg hat ja schon etwas bildliches mit Gewichtabnahme und so zu tun.

        Aber es gibt sehr viele Menschen in Deutschland die weder dumm oder ohnmächtig sind. Bitte zwischen den Zeilen lesen.

    • Andreas sagt:

      Treffender kann man es nicht mehr ausdrücken! Danke.

    • Alfred Beer sagt:

      Lieber pilsken56,

      schönes Zukunfts- und Vergangenheitsszenario hast Du hier beschrieben,
      leider ist es wahr !