Roboter als Dienstleister: IBM will neue Märkte für Künstliche Intelligenz erobern

IBM will mit seiner Technologie für künstliche Intelligenz Branchen außerhalb der Tech-Industrie erobern. Der IT-Dienstleister arbeitet dazu etwa mit der Hotelkette Hilton zusammen an einem Concierge-Roboter für Hotel-Lobbys. Maschinen mit IBM-Watson-Software begrüßen und informieren auch in japanischen Banken bereits die Kunden.

In den Hotels von Hilton könnten Gäste demnächst von dem Roboter „Connie“ in Empfang genommen werden. An einem ersten Roboter-Concierge arbeitet die Hotelkette gemeinsam mit dem IT-Dienstleister IBM. Das Pilotprojekt werde auf IBMs Watson-Technologie aufsetzen, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Im Hilton in der US-Stadt McLean (Virginia) solle „Connie“ die Gäste künftig begrüßen und über lokale Touristenattraktionen informieren. Auch über die Ausstattung der Hotelzimmer solle der Roboter Auskunft geben sowie Empfehlungen für das Restaurant aussprechen.

IBM will seine Technologie für künstlichen Intelligenz zunehmend in Branchen außerhalb der Tech-Industrie verbreiten, berichtet the Verge. Auch in japanischen Banken wird ein multilingualer Roboter mit der Watson-Software bereits eingesetzt. Der Hotel-Roboter „Connie“ basiert äußerlich auf dem Humanoiden Nao der französischen Firma Aldebaran. Wie die anderen auf der Watson-Technologie basierenden Robotik-Entwicklungen von IBM ist er selbstlernend und optimiert seine Vorschläge nach jeder gestellten Frage. Sein Name sei an den des Hilton-Gründers Conrad Hilton angelehnt, hieß es. Er sei der erste Roboter für die Gastronomie, der in Kooperation mit SoftBank Robotics entstehe. Zuletzt hatte IBM auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen Roboter vorgestellt, der etwa im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen könnte. Der Roboter „Pepper“ des Herstellers Aldebaran Robotics hat in Japan auch private Käufer gefunden.

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