Schwellenländer machen VW zu schaffen

Der kurze Aufwärtstrend bei den Verkäufen der VW-Kernmarke ist im Februar wieder abgeflaut. Die Pkw-Marke um Golf und Passat lieferte im zweiten Monat des neuen Jahres weltweit 394 400 Fahrzeuge aus. Das waren 4,7 Prozent weniger als im Februar des Vorjahres.

Volkswagen hat im Februar weniger Autos verkauft. Im vergangenen Monat rollten weltweit knapp 400.000 Fahrzeuge der Marke VW Pkw zu den Kunden, rund fünf Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten. Im Januar hatte VW den Absatz dank starker Zuwächse in China noch leicht gesteigert.

Im Februar schrumpften die Auslieferungen in der Volksrepublik jedoch um drei Prozent. Als Grund nannte VW das späte Neujahresfest in diesem Jahr, während dem das Wirtschaftsleben in China praktisch stillsteht. In den USA, wo die Abgasmanipulationen öffentlich gemacht worden waren, verkaufte VW 13 Prozent weniger von seinen Fahrzeugen.

Auch in Russland (minus sieben Prozent) und Brasilien (minus 39,5 Prozent) ging die Talfahrt weiter. In beiden Ländern machen die Autokäufer schon seit längerem wegen der schwachen Konjunktur einen großen Bogen um die Autohäuser. Dagegen konnte VW den Absatz auf dem Heimatmarkt in Westeuropa um 3,8 Prozent steigern. In Deutschland legten die Auslieferungen um 3,6 Prozent zu. Insgesamt schrumpfte der VW-Absatz weltweit seit Jahresbeginn um einen halben Prozentpunkt auf 915.800 Fahrzeuge.

er Abgas-Skandal sorgt zudem weiter für einen Verkaufsstopp von Diesel-Fahrzeugen in den USA, wo die Kernmarke auf Jahressicht 13,8 Prozent weniger Autos verkaufte. Für den Einzelmonat Februar lag das Minus in den Vereinigten Staaten bei 13,2 Prozent.

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