Österreichs Außenhandel erhält Auftrieb

Im vergangenen Jahr sind sowohl die österreichischen Einfuhren als auch die Ausfuhren deutlich gestiegen. Sie erreichten ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Vor allem die europäischen Nachbarländer zählten zu den Abnehmern österreichischer Produkte. Maschinen und Fahrzeuge standen dabei im Fokus.

2015 hat der österreichische Außenhandel stark zugelegt. Während die Einfuhren um 2,4 Prozent anstiegen, erhöhten sich die Ausfuhren ebenfalls: um 2,7 Prozent auf 132,55 Milliarden Euro. Auf diese Weise konnte der Außenhandel in den vergangenen neun Jahren um ein Viertel steigen, so die nationale Statistikbehörde. Die am häufigsten nachgefragten Produkte waren Maschinen- und Fahrzeuge, „Bearbeitete Waren“, „Chemische Erzeugnisse“ und „Sonstige Fertigwaren“.

Mehr als zwei Drittel des Außenhandels unternimmt Österreich dabei weiterhin mit den Mitgliedsländern der EU. Mit einem Anteil von 26,9 Prozent am Außenhandel war Deutschland auch 2015 wieder der wichtigste Handelspartner. 30 Prozent der österreichischen Waren gingen nach Deutschland. Zweitwichtigster Handelspartner bei den Ausfuhren waren die USA, die hier Italien auf den dritten Rang verwiesen. In Sachen Einfuhren konnte sich Italien jedoch noch gegenüber den USA behaupten.

Russland rutschte indes von Platz 11 auf Platz 16 ab. Hier fielen die österreichischen Exporte um mehr als 38 Prozent niedriger aus als noch im Jahr zuvor. Rückläufig waren auch die Exporte in die Niederlande. Diese gingen um zehn Prozent zurück.

Doch nicht nur die Exporte an sich erhöhten sich im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der exportierenden Unternehmen stieg. Die Beliebtheit von Maschinen und Fahrzeugen zeigte sich bereits 2013. 44,5 Prozent der damals eingeführten Waren im Wert von 128,6 Milliarden Euro gingen an Industrieunternehmen und 73,1 Prozent der ausgeführten Waren wurden von Industrieunternehmen exportiert. Handelsunternehmen mussten einen Rückgang am Export auf 22,7 Prozent hinnehmen.

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