Swatch-Chef: Keine Krise in der Uhren-Industrie

Der Gewinn von Swatch war 2015 um rund ein Fünftel eingebrochen. Auch der Umsatz war gesunken. Dennoch vermutet Konzern-Chef Nick Hayek keine Krise der Branche, er macht den starken Franken für die Rückgänge verantwortlich.

Die Uhrenindustrie befindet sich nach Einschätzung des Swatch-Chefs Nick Hayek trotz zuletzt rückläufiger Umsätze nicht in der Krise. Es wäre übertrieben und auch falsch, die Lage so zu beschreiben, sagte der Chef des Weltmarktführers der französischen Zeitung Le Temps vom Samstag. Schließlich gebe es in einigen Ländern durchaus Wachstum und würden die Geschäfte in lokalen Währungen ausgewiesen, würden die Bilanzen robuster aussehen als bei der Berechnung in Schweizer Franken.

Der Gewinn des Konzerns, zu dem günstige Plastikuhren, aber auch edle Zeitmesser wie die der Marken Omega und Glashütte gehören, war 2015 um rund ein Fünftel eingebrochen. Auch der Umsatz war gesunken. Neben dem starken Franken hatte Swatch dafür eine schwächere Nachfrage nach Luxusgütern in Hongkong verantwortlich gemacht.

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