Trotz Preisverfalls: Iran steigert Ölexporte deutlich

Der Iran exportiert mehr als zwei Millionen Barrel Öl pro Tag. Der Iran verfügt weltweit über die viertgrößten Ölvorkommen. Nach der Aufhebung der westlichen Sanktionen hatte das Land Mitte Januar angekündigt, seine Ölproduktion trotz Preisverfalls auszuweiten.

Der Iran steigert seine Ölexporte trotz Preisverfalls auf dem Weltmarkt weiter. Die Exporte überschritten die Marke von zwei Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, wie Ölminister Bidschan Sanganeh am Sonntag sagte. Anfang März habe das Land noch 225.000 Barrel pro Tag exportiert.

Der Iran, Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), verfügt weltweit über die viertgrößten Ölvorkommen. Nach der Aufhebung der westlichen Sanktionen hatte das Land Mitte Januar angekündigt, seine Ölproduktion auszuweiten.

Der Ölpreis fällt bereits seit Mitte 2014; von damals rund 100 Dollar pro Barrel rutschte er um zeitweise fast 70 Prozent auf derzeit unter 40 Dollar (Freitagmittag). Hintergrund ist ein Überangebot am Markt gepaart mit einer verhaltenen Nachfrage. Eine Begrenzung der Ölförderung mit dem Ziel einer Preissteigerung scheiterte an der Uneinigkeit unter den Förderländern.

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