Deutsche Post plant Bau von Elektrofahrzeugen

Die Deutsche Post plant offenbar noch für dieses Jahr die Eigenproduktion von 2000 Elektrofahrzeugen. Die Transporter sollten nach einer dreijährigen Probephase nun in Serie gehen und bundesweit zur Auslieferung von Briefen und Paketen eingesetzt werden.

Die Deutsche Post plant nach einem Bericht des Magazins Focus im laufenden Jahr die Eigenproduktion von 2000 Elektrofahrzeugen. Die Transporter des Typs „Streetscooter“ sollten nach einer dreijährigen Probephase nun in Serie gehen und bundesweit zur Auslieferung von Briefen und Paketen eingesetzt werden. Nach und nach sollen 30.000 der Elektrofahrzeuge die bestehende Zustellflotte der Post ersetzen.

Gefördert wird das Projekt demnach vom Bundesumweltministerium mit rund neun Millionen Euro im Rahmen des Programms „Erneuerbar mobil“. Hergestellt werden die Fahrzeuge von der Post-Tochter Streetscooter GmbH in Aachen. Die Höchstgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 85 Stundenkilometern angegeben, die Reichweite mit etwa 80 Kilometer.

Die Deutsche Post hatte das Unternehmen 2014 übernommen. Sie sieht die Fahrzeuge nach eigenen Angaben als Alternativmodell zu den Produkten des E-Auto-Herstellers Tesla. „Die bauen hochwertige Fahrzeuge für Privatkunden, wir können preisaggressive Werkzeuge für Geschäftskunden bauen“, sagte Post-Paketvorstand Jürgen Gördes dem „Focus“.

Mittelfristig plant die Post, die „Streetscooter“ auch an andere Unternehmen zu verkaufen. „Es gibt Anfragen“, sagte Gerdes. Vorerst brauche die Post die vorhandenen Produktionskapazitäten jedoch selbst.

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