Deutsche Telekom will im Modegeschäft mitmischen

Die Deutsche Telekom weitet ihr Geschäft aus und plant, sich in die Modewelt einzubringen. Jedoch sind nicht neue Fashion-Trends das Ziel, sondern viel mehr die effektive Kombination von digitaler Technik mit Funktionskleidung und Accessoires.

Die Deutsche Telekom will neue Partnerschaften aufbauen, um beim Geschäft von mit Digital-Technik ausgestatteten Kleidungsstücken und Accessoires mitzumischen. Dies sagte Claudia Nemat, für Technik zuständiger Vorstand der Telekom, der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) laut Vorabbericht. „Wir wollen als Telefonkonzern deutlich mehr mit Mode- und auch Sportartikelherstellern kooperieren, damit wir vom Trend hin zu intelligenter Kleidung profitieren.“ Konkret wolle der Konzern mit „renommierten Partnern“ im Mai einen internationalen Wettbewerb ausschreiben, bei dem Designer oder Start-Up-Firmen Ideen für neue Kleidungsstücke oder Accessoires einreichen könnten. Die Preisträger sollen dann Hilfe von Telekom-Ingenieuren erhalten und sich auf der Modemesse Fashion Week 2017 in Berlin der Öffentlichkeit präsentieren.

Nemat wolle den Konzern in einen „digitalen Lifestyle-Konzern“ umbauen, sagte sie. Das solle sich auch in den T-Shops zeigen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es in den T-Shops künftig auch eine Ecke für intelligente Kleidung gibt. Das können Jacken sein, die im Winter auf eine bessere Wärmedämmung umschalten. Es werden intelligente Uhren sein, es wird Sportkleidung sein.“

Offenbar macht die Telekom nun mobil. Erst kürzlich hatten Verbände Beschwerde bei der EU-Kommission gegen den Konzern eingereicht, weil dieser mit der optimierten Nutzung des alten Kupferkabelnetzes den Ausbau weiterer Glasfasernetze hinauszögere.

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