Rabatt-Aktionen drücken Rendite bei VW

Hohe Kosten für Werbeaktionen infolge des Abgas-Skandals haben die ohnehin renditeschwache VW-Kernmarke Ertragskraft gekostet. VW hatte mit Rabatten und Verkaufsaktionen versucht, den Absatz nach dem Skandal zu stützen.

Neben der Marktschwäche in Brasilien und Russland konnte die Marke mit Modellen wie dem Golf und dem Passat negative Einflüsse aus „marktbezogenen Fördermaßnahmen infolge der Abgasthematik“ nicht ausgleichen. Das schreibt der VW-Konzern in seinem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht.

Die Zahl der Auslieferungen der Marke sank 2015 dennoch um knapp 5 Prozent. Dabei blieben lediglich 1,98 Prozent vom Umsatz als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern übrig. Damit sank die Rendite gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte. Während der Umsatz der VW-Hauptmarke um 6,5 Prozent auf gut 106 Milliarden Euro wuchs, schrumpfte das operative Ergebnis um mehr als 15 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Die Zahl der Auslieferungen der Marke sank 2015 dennoch um knapp 5 Prozent. Dabei blieben lediglich 1,98 Prozent vom Umsatz als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern übrig. Damit sank die Rendite gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte. Während der Umsatz der VW-Hauptmarke um 6,5 Prozent auf gut 106 Milliarden Euro wuchs, schrumpfte das operative Ergebnis um mehr als 15 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Das gute China Geschäft konnte den Konzern noch etwas stützen. VW-Konzernchef Matthias Müller rechnet in naher Zukunft nicht mit Problemen im wichtigen Absatzmarkt China. „Quer durch die Weltwirtschaft grassierte die Sorge vor einer möglicherweise deutlich nachlassenden konjunkturellen Dynamik dort“, sagte Müller am Donnerstag in Wolfsburg laut vorab verbreitetem Redemanuskript. So gravierend ein solches Szenario für die Automobilindustrie wäre, aus Sicht von Volkswagen sei es „eher unwahrscheinlich“.

Für Volkswagen ist China der wichtigste Absatzmarkt. 2015 verkaufte der Konzern im Reich der Mitte mehr als 3,5 Millionen Fahrzeuge. „Wir tun alles, um unsere Position in China in einem immer härteren Wettbewerb zu behaupten“, sagte Müller. Alleine im laufenden Jahr würden in China mehr als vier Milliarden Euro investiert, „vor allem in hocheffiziente, umweltfreundliche Fahrzeuge und Produktionsverfahren“.

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