Österreichs Industrie muss Rückschlag hinnehmen

Im Januar musste der Produzierende Bereich einen Umsatzrückgang in Höhe von 2,9 Prozent hinnehmen. Vor allem in der Baubranche und im Sachgüterbereich kam es zu starken Einbrüchen.

Die österreichische Industrie ist angeschlagen. Die Zahl der im Sachgüterbereich Gewerbe als auch im Bau tätigen Unternehmen war im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig. Entsprechend sank auch der Umsatz. Dieser ging für das gesamte Produzierende Gewerbe um 2,9 Prozent auf 17, 2 Milliarden Euro zurück.

Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 16,9 Milliarden Euro und lagen damit unter dem Niveau des Vorjahres, teilte das nationale Statistikamt mit. Gleichzeitig nahm auch die Produktion ab ( -3,1 Prozent). Vor allem in den Sparten Metallerzeugung und -bearbeitung, Energieversorgung sowie Herstellung von chemischen Erzeugnissen war die Produktion rückläufig.

Im vergangenen Jahr konnte das Produzierende Gewerbe trotz schwieriger wirtschaftlicher Gegebenheiten in der Zeit zwischen Januar 2015 und November 2015 noch ein Umsatzplus von 0,6 Prozent erreichen: 233,7 Milliarden Euro. „Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs in der aktuellen Berichtsperiode mit durchschnittlich 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 3,6 Millionen Euro um.“

Kommentare

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  1. syssiphus sagt:

    Die Sanktionen gegen Russland sind eben sehr wirkungsvoll,fragt sich nur für wen.