Spekulation: Bayer und BASF wollen Monsanto übernehmen

Die deutschen Saatgutkonzerne Bayer und BASF sollen an einer Übernahme von Monsanto interessiert sein. Der Preis könnte wegen der Schwierigkeiten Monsantos in der EU durchaus attraktiv sein.

Spekulationen über eine angeblich erwogene Übernahme von Monsanto durch die Chemie- und Pharmakonzerne Bayer und BASF haben am Donnerstag den Aktienkurs des US-Agrochemiekonzerns in die Höhe getrieben. Die  Monsanto-Aktie legte am Morgen (Ortszeit) in New York um rund 17,7 Prozent auf  106,30 Dollar (93,14 Euro) zu.

In der EU droht Monsanto die Ablehnung des Pestizids Glyphosat. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf Insiderkreise berichtet, Bayer wolle mehr als 40 Milliarden Dollar für den US-Konzern bieten. Das US-Finanznachrichtenportal StreetInsider.com meldete seinerseits, dass BASF eine mögliche Übernahme von Monsanto anvisiere. Alle drei Konzerne  wollten keine Stellungnahmen zu den Spekulationen abgeben. Monsanto hatte zuletzt unter dem gefallen Preisen für Agrarprodukte zu leiden, der zu einem Rückgang der Bestellungen durch die Landwirtschaft führte. Das Unternehmen machte deshalb Abstriche an seiner Gewinnvorhersage für 2016.

Kommentare

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  1. hans sagt:

    da bayer und basf sowieso mehrheitlich dem ausland(voran USA, angeln) gehören, nur eine logische folge

  2. Brigitte sagt:

    Hmmm, Monsanto auf dem Weg in die EU? Ich vermute, dass dann, als europäisches Unternehmen, das Pestizid Glyphosat einen leichteren Weg zu einer Zulassung in der EU vor sich hat. 🙁