Immobilienhype drängt Studenten ins Aus

Die gestiegenen Mieten haben die Möglichkeiten für Studenten, sich eine Wohnung anzumieten, deutlich verringert. Viele müssen Zuhause wohnen bleiben. Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Die Wohnbauinvestitionsbank soll den Bau neuer Wohnungen vorantreiben.

In den vergangenen eineinhalb Jahren sind die Immobilienpreise auch in Österreich deutlich gestiegen. Die niedrigen Zinsen haben zu einer verstärkten Investition in Immobilien geführt, wovon nicht nur Gewerbeflächen betroffen waren. Entsprechend haben sich auch die Mietpreise erhöht. So stark, dass sich immer weniger Studenten eine Wohnung leisten können.

Wie die aktuelle Wohnstudie der Erste Bank und der s Bausparkasse zeigt, geben mittlerweile 59 Prozent der Studierenden im Alter zwischen 18 und 28 Jahren an, bei ihren Eltern zu wohnen. Das ist eine Verdoppelung in nur fünf Jahren. Aus diesem Grund soll wieder vermehrt in den Wohnungsbau investiert werden. Allein in Wien sollen bis 2017/18 zwischen 12.000 und 14.000 neue Wohnungen entstehen. 2,5 Milliarden Euro werden dafür benötigt. Die Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) soll dabei helfen.

83 Prozent der Österreicher geben an, dass sie mit ihrer aktuellen Wohnsituation unzufrieden sind. Eigentum genießt dabei weiterhin die größte Beliebtheit. 56 Prozent der Befragten gaben an, in den eigenen vier Wänden zu leben. Während aber nur 14 Prozent eine eigene Wohnung besitzen, haben 41 Prozent der Österreicher ein eigenes Haus.

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