Flüchtlingsstrom stützt deutsche Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal so stark gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Höhere Staatsausgaben und ein kräftiger Konsum haben das BIP nach oben getrieben. Vor allem die vermehrten Ausgaben für die vielen Flüchtlinge zeigen erste Auswirkungen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das BIP um 1,3 Prozent gestiegen.

In den ersten drei Monaten ist das deutsche BIP Kalender- und preisbereinigt um 0,7 Prozent gegen über dem Vorquartal gewachsen. Im vergangenen Quartal war lediglich ein Wachstum in Höhe von 0,3 Prozent erreicht worden. Neben den anhaltend positiven Impulsen aus dem privaten Konsum (+0,4 %) haben auch die Maßnahmen der Bundesregierung hinsichtlich des großen Flüchtlingsstroms bereits Wirkung gezeigt. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen um 0,5 Prozent.

Das spiegelte sich vor allem in der Baubranche. So lagen die Bauinvestitionen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres zwischen Minus 2,2 und 0, 2 Prozent. Erst im letzten Quartal stiegen diese: um 3,2 Prozent und dieses Jahr noch einmal um 1,9 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal.

Bestätigt werden die Ergebnisse auch von den aktuellen Zahlen zu den genehmigten Wohnungen im ersten Quartal. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich hier ein Plus von 30,6 Prozent. So wurden in den ersten drei Monaten 20.000 mehr Baugenehmigungen erteilt als 2015. insgesamt wurden im ersten Quartal 84.800 Wohnungen genehmigt – so viel wie zuletzt vor 12 Jahren. Ein spezifischer Blick auf die Wohnungen in Wohnheimen zeigt ein Plus von 146,8 Prozent bei den Baugenehmigungen. „Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte“, so das Statistische Bundesamt.

Kommentare

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  1. Peter sagt:

    Erinnen wir uns, dann kennen wir politische Aussagen, wie:
    Sichern Sie sich mit einer Mietwohnung ihre Altersbezüge in der Rente.
    wer diesen Rufen unserer Politiker folgte hat nun eine vielleicht abbezahlte Whg, aber auch eine alte Whg.
    Dann kamen die Gesetze zur Energieeinsparung, Heizungstechnik usw. Und die Gesetze zur schrittweisen, kalten
    Enteignung durch weitgehende Mieterschutzgesetze usw.
    FAZIT:eine gebrauchte Mietwohnung gilt in Bankkreisen mittlerweile als Altersrisiko. Zu Recht!

  2. Peter sagt:

    Welche Whg wurden genehmigt?
    Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen?
    Die 60% der Kleinvermieter, welche den Vermietungsmarkt stützen,
    müssten dumm sein, wenn Sie bei diesen Mietgesetzen noch investieren würden.

  3. Hans von Atzigen sagt:

    Soll man Lachen oder Heulen.
    Unabhängig von Politischen oder Etischen Faktoren,Argumenten.
    Die ganze Übung ist erst mal mit diversen Aufwendungen,Kosten
    verbunden. Ob die je wieder Gesamt-Volkswirtschaftlich reerwirtschaftbar sind, ist fraglich, steht in den Sternen.
    Stinkt ganz erheblich nach kreatiever Buchführung.
    Soviel ist auf sicher.
    Privatpersonen oder Unternehmungen können
    sich eine vergleichbare Buchführung, NICHT leisten.

  4. Emil sagt:

    Auf den Wachstum kann ich verzichten!!