Niedriger Ölpreis: Shell streicht 2.000 Stellen

Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell plant den Abbau zusätzlicher Stellen. Weitere 2200 Jobs würden bis Ende des Jahres gestrichen, teilte Shell am Mittwoch mit. Dadurch erhöht sich die Zahl der zur Disposition stehenden Arbeitsplätze auf 12 500.

Wegen des Ölpreisverfalls verschärft Royal Dutch Shell den Jobabbau und streicht weitere 2.200 Stellen. Damit sollen bis Ende des Jahres insgesamt 12.500 Mitarbeiter entlassen werden, wie der britisch-niederländische Öl- und Gaskonzern am Mittwoch ankündigte. Ende 2015 waren knapp 95.000 Menschen in dem Unternehmen beschäftigt.

„Trotz der Verbesserungen in unserem Geschäft bleibt das aktuelle Marktumfeld herausfordernd“, sagte Paul Goodfellow, Vize-Chef für das Shell-Geschäft in Großbritannien und Irland. Allein dort sind fast 500 Mitarbeiter von der neuen Kündigungsrunde betroffen. Shell verstärkt nach dem Gewinneinbruch im ersten Quartal seinen Sparkurs.

Im vergangenen Jahr hatte Shell bereits 7.500 Mitarbeiter entlassen. Unter dem Strich fallen im laufenden Jahr nach Shell-Angaben aber weniger als 5.000 Arbeitsplätze weg, da der Konzern unter anderem IT-Spezialisten einstellen will. Wegen des stark gesunkenen Ölpreises kürzt Shell seine Investitionen in diesem Jahr um zehn Prozent auf 30 Milliarden Dollar.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *