Bundespräsident Gauck übernimmt keine zweite Amtszeit

Nach den Spekulationen vom Wochenende hat sich Bundespräsident Joachim Gauck heute offiziell gegen eine zweite Amtszeit entschieden. Er werde bis März des kommenden Jahres das Amt regulär ausfüllen und dann nicht mehr antreten. Ein wechselnder Bundespräsident könne Deutschland nicht verunsichern, es sei vielmehr ein Zeichen funktionierender Demokratie, so Gauck.

Bundespräsident Joachim Gauck tritt nicht für eine zweite Amtszeit an. „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, sagte der 76-Jährige am Montag in Schloss Bellevue in Berlin. „Ich möchte für eine erneute Zeitspanne von fünf Jahren nicht eine Energie und Vitalität voraussetzen, für die ich nicht garantieren kann.“

Der frühere Chef der Stasi-Unterlagenbehörde war im März 2012 als Nachfolger des zurückgetretenen Christian Wulff ins höchste Staatsamt gewählt worden.

In der Bundesversammlung, die am 12. Februar 2017 einen neuen Präsidenten wählt, hat die Union zwar derzeit mit Abstand die meisten Sitze, aber keine eigene Mehrheit.

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  1. K. Hoffmann sagt:

    Das ist die erste sinnvolle Entscheidung dieses Herrn.