Daimler streicht 1240 Jobs in Nordamerika

Wegen der schwachen Nachfrage nach Lastwagen baut Daimler in Nordamerika erneut Arbeitsplätze ab. An drei Standorten in den USA und einem in Mexiko werden insgesamt 1240 Jobs gestrichen, wie Daimler Trucks am Dienstag mitteilte.

Die Lkw-Sparte von Daimler hatte erst vor wenigen Wochen insbesondere wegen der mauen Geschäfte in Nordamerika die Prognose gesenkt. Am stärksten trifft der Stellenabbau das Lkw-Werk in Mount Holly im US-Bundesstaat North Carolina. Dort streicht der Konzern nun 600 Stellen, nachdem an dem Standort bereits im Februar 700 Jobs abgebaut wurden. In Santiago in Mexiko fallen 270 Arbeitsplätze weg, in Gastonia in North Carolina 200 und in Portland im US-Bundesstaat Oregon 170.

Im Mai hat zudem der Neuwagen-Absatz einen Dämpfer erhalten. Große Hersteller wie General Motors (GM), Ford, Toyota oder Honda mussten erhebliche Abstriche machen. Besonders heftig erwischte es erneut den vom Abgas-Skandal gezeichneten deutschen Autobauer Volkswagen. Auch Daimler und BMW taten sich schwer. Daimlers und BMWs Verkaufszahlen sanken im Jahresvergleich um 1,9 und 8,8 Prozent.

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