Airbus trennt sich von Kampfjet-Hersteller

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus will seine Anteile am Kampflugzeug-Hersteller Dassault Aviation komplett abgeben. Airbus hielt zuletzt noch 23,6 Prozent an dem Unternehmen.

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist bei seinem Ausstieg beim Kampfflugzeughersteller Dassault Aviation fast am Ziel. Institutionelle Anleger hätten rund 830 000 Dassault-Aktien zum Stückpreis von 950 Euro erworben, teilte die Airbus Group am Freitag in Toulouse mit.

Zudem habe Dassault selbst gut eine halbe Million eigener Papiere zum gleichen Preis zurückgekauft. Durch den Verkauf schrumpft Airbus‘ Anteil an Dassault Aviation von zuletzt 23,6 Prozent auf 9 Prozent des Aktienkapitals und 11,7 Prozent der Stimmrechte. Airbus hatte früher fast die Hälfte der Anteile gehalten und im Herbst 2014 mit dem Ausstieg begonnen.

Ihre verbliebenen Anteile will die Airbus Group über eine Nullzins-Wandelanleihe von knapp 1,1 Milliarden Euro loswerden, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat. Die Anleger können diese später in Aktien von Dassault Aviation umtauschen. Der Umtauschpreis soll sich dann auf 1306,25 Euro belaufen.

Insgesamt erwartet die Airbus Group aus den Transaktionen Einnahmen von knapp 2,4 Milliarden Euro.

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