Zahl der Neugründungen bricht ein

In Deutschland sind im ersten Quartal des Jahres deutlich weniger neue Betriebe und Kleingewerbe angemeldet worden. Die Zahl der Gewerbeanzeigen für Kleinunternehmen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um stark zurückgegangen.

Mit 49.600 Kleinbetrieben gab es demnach gab es 11,4 Prozent weniger Neugründungen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Es wurden auch weniger Gewerbemeldungen für größere Unternehmen (-2,8 Prozent) und Nebenerwerbsbetriebe (- 0,4 Prozent) registriert, so dass die Gesamtzahl mit 190 000 gut 5 Prozent unter dem Vorjahresquartal lag. Gleichzeitig ging auch die Zahl der Gewerbeabmeldungen um 6,8 Prozent auf 178 500 zurück.

Zusätzlich dazu gaben fast 30.000 Unternehmen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung in den ersten drei Monaten ihr Gewerbe auf. Die Zahl der im ersten Quartal 2016 abgemeldeten Kleinunternehmen lag mit fast 64 000 um 9,7 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2015, so Statistische Bundesamt.

Im vergangenen Jahr verzeichneten Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die meisten Gewerbeanmeldungen. Gleichzeitig kam es in diesen drei Ländern auch zu den umfangreichsten Abmeldungen im Gewerbe.

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  1. Christian Winner sagt:

    Es machte eben schon immer wenig Sinn, im Sozialismus eine Firma zu haben.