Deutsche Elektroindustrie steigert Exporte im April

Die deutsche Elektroindustrie hat im April ihre Exporte weiter gesteigert. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Wert der Ausfuhren mit 14,4 Milliarden Euro um 6,6 Prozent höher, wie der Branchenverband ZVEI am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

In den ersten vier Monaten beläuft sich der Exportzuwachs damit auf 3,7 Prozent bei 58,0 Milliarden Euro Gesamtwert. Dem standen Importe von 53,5 Milliarden Euro (+3,9 Prozent) gegenüber.

Am besten entwickelten sich die Geschäfte mit der Eurozone, in die im April 8,0 Prozent mehr exportiert wurde. Die beiden größten Abnehmerländer China und USA nahmen 4,9 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent mehr ab als im April des Vorjahres. Deutlich negativ war wie bereits in den Monaten zuvor der Außenhandel mit Russland (-6,0 Prozent) und dem Krisenstaat Brasilien (-8,2 Prozent).

„Zwar lag der Höhepunkt des deutschen Elektroaußenhandels mit Großbritannien bereits im Jahr 2000, trotzdem ist das Land bis heute der viertgrößte Abnehmer deutscher Elektroausfuhren weltweit und der zweitgrößte innerhalb der EU“, so Dr. Gontermann. „Unter den wichtigsten ausländischen Direktinvestitionsstandorten der Branche rangiert Großbritannien auf Rang drei – hinter China und den USA.“

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