Easyjet-Aktie bricht nach Gewinnwarnung ein

Easyjet kassiert nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der EU die Prognose für das laufende Quartal. Wegen des Brexit könnten sich weniger Menschen im Sommer für eine Flugreise entscheiden, teilte Europas zweitgrößte Billigfluglinie am Montag mit. daraufhin brach die Aktie des Unternehmens ein.

Mit der Aussage schickte der Konzern seine Aktien auf Talfahrt, die über 16 Prozent einbrachen. Die British-Airways-Mutter IAG senkte bereits am Freitag wegen der Marktunsicherheiten nach dem Votum den Ausblick für dieses Jahr.

Fluglinien sind vom Abschied der Briten Experten zufolge besonders betroffen. Zudem müssen sich speziell britische Airlines langfristig um den Zugang zum europäischen Markt sorgen. Bislang konnten Easyjet und British Airways etwa dank der EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs alle EU-Märkte anfliegen. Der Vorteil fällt mit dem Austritt weg.

Easyjet macht den Angaben zufolge zusätzlich ein Streik von Fluglotsen in Frankreich und Unwetter zu schaffen. Die Unterbrechungen im Mai und Juni hätten zu über 1000 Flugausfällen geführt. Auch der Absturz einer EgyptAir-Passagiermaschine im Mai hätte die Nachfrage bereits deutlich gedämpft. Der Ryanair -Rivale rechnet daher im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 mit einem stärkeren Rückgang des Umsatz pro Sitz um 8,6 Prozent anstatt sieben Prozent.

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