Brexit: Berlin will britische Unternehmer abwerben

Berlin wirbt nach dem Brexit-Referendum intensiv um britische Unternehmen. Die deutsche Hauptstadt stellt sich als echte Alternative zu London dar. Schon jetzt sei man Start-up-Metropole Nummer eins in Europa.

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) hat bereits am Tag nach der Abstimmung über den EU-Austritt Großbritanniens erste Schreiben an britische Firmen verschickt, in denen sie für Berlin als neuen Standort wirbt. Weitere hundert solcher Briefe sollen in den kommenden Wochen folgen, wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft am Sonntag sagte.

Der «Tagesspiegel» (Sonntag) hatte darüber berichtet. «Berlin liegt als Alternative zu London auf der Hand. Wir sind eine internationale Stadt, man spricht Englisch und wir sind bereits die Start-up-Metropole Nummer eins in Europa», zitiert die Zeitung Yzer.

«Es kann durchaus sein, dass Berlin Gewinner des Brexit ist», sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) der Zeitung. Bereits jetzt hätten 1000 britische Firmen eine Zweigstelle an der Spree, schon vor dem Referendum hätten zahlreiche Unternehmen den Hauptsitz nach Berlin verlegt.

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