Abgas-Affäre: VW stoppt Verkauf der meisten Autos in Südkorea

Volkswagen stoppt ab Montag wegen des Abgasskandals den Verkauf der meisten Modelle in Südkorea. Damit solle der „Verunsicherung unter Händlern und Kunden“ entgegengewirkt werden, teilte ein Konzernsprecher am Freitag mit.

In den kommenden Wochen will das südkoreanische Umweltministerium entscheiden, ob es die Zulassung von 32 Modellen der Marken VW, Audi und Bentley rückgängig macht.

Dem deutschen Autobauer wird vorgeworfen, gefälschte Dokumente über Abgase und Lärmpegel eingereicht zu haben. Eine Wiederzulassung könnte Monate dauern. VW will nach einer Anhörung am Montag über eine Klage gegen das Ministerium entscheiden.

Südkorea ist der zweitgrößte Markt für Dieselfahrzeuge in Asien. Die Marke Volkswagen hat dort in der ersten Jahreshälfte einen Absatzeinbruch um ein Drittel auf 12.463 Fahrzeuge erlitten.

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