Insider: Tesla steht kurz vor Übernahme von Solarfirma

Hersteller Audi will sich an Tesla orientieren und verstärkt in die E-Mobilität investieren. Doch Tesla geht noch einen Schritt weiter und befasst sich bereits mit der Branche der Erneuerbaren Energien. Eine mögliche Übernahme eines Solar-Unternehmens könnte die Konkurrenz auf dem Markt zurückwerfen.

Der Elektroautobauer Tesla kommt Insidern zufolge bei seinen geplanten Einstieg in den Markt für Ökostrom voran. Tesla und der Solarmodul-Hersteller SolarCity lägen bei der Überprüfung der Bücher in den letzten Zügen und könnten sich bereits in den nächsten Tagen auf die Bedingungen für die Übernahme von Solar City durch Tesla einigen, sagten mit den Verhandlungen vertraute Personen am Samstag. Es sei aber noch nicht ganz auszuschließen, dass das Geschäft doch noch platzen könnte. Tesla will SolarCity für 2,8 Milliarden Dollar übernehmen. Dies gehört zu dem neuen „Masterplan“ von Tesla-Chef Elon Musk, der den E-Auto-Pionier zu einem Komplettanbieter für Elektro-Mobilität ausbauen will.

Die beiden Firmen sind bereits verbunden. Musk ist bei beiden größter Anteilseigner und steht dem Verwaltungsrat von SolarCity vor. Der Hersteller von Solarmodulen hat ein Komitee gegründet, das sich mit dem Vorstoß von Musk befassen soll. Darüber hinaus hat sich SolarCity nicht öffentlich zu den Plänen von Musk geäußert. Wegen der immensen Investitionen sind diese bei Investoren umstritten.

Auch Audi will den Anteil an Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren massiv ausbauen. In einem Interview der „Heilbronner Stimme“ erklärte der Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler: „In den nächsten drei bis vier Jahren werden wir diverse Plug-In-Hybride anbieten. Bis 2020 drei reine E-Autos und bis 2025 einen Anteil von 25 bis 30 Prozent.“ Es werde auch in den unteren Segmenten etwas auf den Markt gebracht. Den Anfang macht nach seinen Worten 2018 ein Geländewagen, gefolgt von einem elektrifizierten Kompaktwagen. Später soll die gehobene Mittelklasse folgen.

Gerade für Märkte wie China sieht Stadler einen hohen Bedarf an E-Autos. Auch das Wasserstoffauto, das Spezialisten in Neckarsulm zur Serienreife entwickeln, soll kommen. Im Gegenzug will Audi sein Modellprogramm straffen. Stadler stellt zum Beispiel die dreitürigen Versionen von A1 und A3 infrage. „Da haben wir andere Ideen für interessantere Derivate“, sagte Stadler. Auch die hohe Variantenzahl bei Motoren, Getrieben, Lenkrädern, Sitzen und anderen Teilen stehe zur Disposition.

Kommentare

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  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    WIEDER KÄSE von Joe Kaeser: Osram verkauft Lampensparte an chinesisches Konsortium: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/wirtschaft-news/osram-verkauft-lampensparte-an-chinesisches-konsortium-a1346813.html
    IST ER DER TOTENGRÄBER von Siemens?

  2. Rudolf Steinmetz sagt:

    PREIS-FRAGE: was macht Joe Kaeser von SIEMENS?
    ANTWORT: er pensioniert das Know-how und TRÄUMT.