Bundesregierung will kleine Firmen um 360 Millionen Euro im Jahr entlasten

ie Bundesregierung will einem Bericht zufolge die Verwaltungskosten kleinerer Unternehmen durch weiteren Bürokratieabbau um jährlich 360 Millionen Euro reduzieren.

So solle der Schwellenwert für Rechnungen bei Kleinbeträgen von derzeit 150 Euro auf 200 Euro angehoben werden, berichtete die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf den Entwurf für das neue Bürokratieentlastungsgesetz, der am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden soll.

Allein durch die Anhebung des Schwellenwerts wolle Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die Betriebe um 43 Millionen Euro pro Jahr entlasten. Jedes Jahr stellten deutsche Firmen mehrere Milliarden Rechnungen aus, ein Großteil davon entfalle auf geringe Beträge. Durch Anhebung des Schwellenwertes sollen vor allem kleinere Betriebe Zeit sparen, weil der Gesetzgeber für Rechnungen über Kleinbeträge weniger Angaben vorschreibt.

Arbeitgeber mit lediglich ein oder zwei Mitarbeitern sollten durch das neue Gesetz zudem davon profitieren, dass der Schwellenwert für das Lohnsteuer-Anmeldeverfahren von 4000 auf 5000 Euro angehoben werde. „In diesen Fällen sind künftig anstelle der zwölf monatlichen Lohnsteuer-Anmeldungen nur noch vier vierteljährliche Anmeldungen an das Finanzamt zu übermitteln“, zitierte die „Rheinische Post“ aus dem Entwurf.

Kommentare

Dieser Artikel hat 2 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  1. steuerzahler sagt:

    Leere Sprueche. Dieser Wirschaftminister hat zugelassen das selbstständige
    Einmannbetriebe jährlich 900Euro als Ausbildungsabgabe zahlen müssen,angeblich
    wegen Schwarzarbeitsbekämpfug.

  2. Alfred sagt:

    Wow ein riesiger Wurf ! Vermutlich kostet die Umsetzung dieser geizigen „Entlastung“ mehr als sie einbringt….