Bank of England senkt nach Brexit-Schock Leitzins

Die britische Notenbank reagiert auf den Brexit-Schock mit einer Leitzinssenkung. Der Schlüsselsatz wurde am Donnerstag auf das Rekordtief 0,25 von zuvor 0,5 Prozent gekappt.

Nach der Leitzinssenkung will die britische Notenbank nach den Worten ihres Chefs notfalls nachlegen. Bei allen beschlossenen Maßnahmen gebe es Spielraum für eine Ausweitung, sagte Gouverneur Mark Carney von der Bank of England am Donnerstag. Er machte aber deutlich: „Ich bin kein Fan negativer Zinsen.“ Carney fügte hinzu, es gebe für ihn kein Szenario, in dem einen solchen Schritt erwägen würde.

Vielmehr gebe es andere Möglichkeiten, bei Bedarf für weitere Impulse zu sorgen. Carney appellierte an die Banken, die Zinssenkung an ihre Kunden weiterzureichen. Für die Institute gebe es „keine Ausrede“, dies nicht zu tun.

Die BoE hat erstmals seit über sieben Jahren ihren Leitzins gesenkt. Zudem stockte sie ihr Staatsanleihen-Kaufprogramm um 60 Milliarden auf 435 Milliarden Pfund (514 Milliarden Euro) auf. (

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