Mazda ruft weltweit 2,3 Millionen Fahrzeuge zurück

Der japanische Autohersteller Mazda ruft weltweit insgesamt 2,3 Millionen Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit der Heckklappe sowie mit dem Dieselmotor zurück.

Bei rund 390.000 Autos in Japan, darunter die Modelle Mazda 3 und der Geländewagen CX-3, müssten die Halterungen der Dämpfung überarbeitet werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Es bestehe die Gefahr, dass sie rosten und brechen könnten, wenn sie Salz ausgesetzt sind. Zudem würden 1,8 Millionen Fahrzeuge im Ausland zurückgerufen. Die betroffenen Autos wurden zwischen Dezember 2007 und Dezember 2015 gefertigt.

Außerdem müssen in Japan rund 110.000 Mazdas in die Werkstatt, weil es ein Computer-Problem bei ihren Dieselmotoren gibt. Dies betrifft nach Konzernangaben ebenfalls unter anderem die Modelle Mazda 3 und CX-3, die zwischen August 2014 und August 2016 gebaut wurden.

Mazda ist der fünftgrößte Autobauer Japans. Im vergangenen Geschäftsjahr, das im März endete, verkaufte der Konzern 1,5 Millionen Fahrzeuge. Die meisten davon gingen nach Nordamerika.

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