Solarworld will sich von Zeitarbeitern trennen

Das Solarunternehmen Solarworld will sich bis zum Jahresende an seinen Standorten in Sachsen und Thüringen von rund 500 Zeitarbeitern trennen.

Standorte in Sachsen und Thüringen im Fokus. (Foto: Flickr/Oregon Department of Transportation/CC by 2.0)

Standorte in Sachsen und Thüringen im Fokus. (Foto: Flickr/Oregon Department of Transportation/CC by 2.0)

Zum 1. Oktober sowie zum 1. Dezember werden im sächsischen Freiberg rund 300 und im thüringischen Arnstadt rund 200 Zeitarbeiter abgemeldet, wie Unternehmenssprecher Milan Nitzschke am Dienstag mitteilte. Fest angestellte Mitarbeiter seien nicht betroffen.

Grund ist laut Nitzschke die Überproduktion chinesischer Hersteller, die mit ihren Produkten zu Dumpingpreisen den internationalen Markt fluteten. Solarworld werde im vierten Quartal seine «Produktion maßvoll anpassen», so Nitzschke. Er gehe davon aus, dass im kommenden Jahr die Fertigung wieder ausgeweitet und die Zahl der Beschäftigten erhöht werden könne. Zuerst hatte die «Freie Presse» (Dienstag) darüber berichtet.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *