Reederei-Konzern Maersk trennt Ölgeschäft ab

Der dänische Reederei- und Energiekonzern A.P.Moeller-Maersk trennt die Ölsparte ab. Ziel sei es innerhalb von 24 Monaten eine Lösung für den Bereich zu finden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Fokus solle künftig auf dem Transport- und Logistikgeschäft liegen.

Der kriselnde dänische Reederei- und Ölriese A.P. Møller-Maersk will sich aufspalten. Das Transportgeschäft und die Energiesparte sollen künftig als eigenständige Unternehmen arbeiten, wie Maersk am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte. Der Konzern war zuletzt wegen rekordniedriger Frachtraten im Containertransport sowie den niedrigen Ölpreisen arg in Bedrängnis gekommen und litt unter Gewinneinbrüchen.

Maersk will das Ölgeschäft in den kommenden 24 Monaten entweder ganz oder in Teilen abspalten. Das schärfe das Profil und erlaube profitableres Wachstum, hieß es vom Unternehmen. Die Transport- und Logistiksparte soll unter dem Namen Maersk erhalten bleiben. Im Juni hatte der dänische Mischkonzern mitgeteilt, strategische Optionen für seine Sparten zu prüfen.

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