Österreichs Subventionen für Ökostrom steigen

Der Anteil des Ökostroms am Strommarkt steigt stetig. Allerdings sind noch längst nicht alle Unternehmen profitabel. Tatsächlich sind mit dem steigenden Anteil des Ökostroms auch die Subventionen für diesen gestiegen: von 14,5 auf 15,9 Prozent.

Damit lag der Anteil des geförderten Ökostroms bei 9.168 Gigawattstunden. Vor allem Wind und Sonnenenergie wurden gefördert. „Der Ökostromanteil ist die vergangenen Jahre kontinuierlich gestiegen. Der Ausbau geht weiter stark voran“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch:

„Durch die gestiegenen Ökostrommengen erhöhten sich die dafür nötigen Förderkosten. Das Vergütungsvolumen – die Summe der ausbezahlten staatlich garantierten Einspeisetarife für Ökostrom inklusive des Marktwertes des geförderten Ökostroms – stieg im vergangenen Jahr um 112 Millionen von 846 Millionen auf insgesamt 958 Millionen Euro. (…) Das Unterstützungsvolumen stieg nach aktuellen Berechnungen um ungefähr 20 Prozent von 631 Millionen auf 755 Millionen Euro.“

Eigenbauer geht davon aus, dass die Kosten für die Ökostromförderungen auch in den kommenden Jahren noch steigen werden. „Allein aufgrund des weiter gesunkenen Marktpreises ist auch heuer mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.“ Dazu komme, dass die Ökostrommengen weiter steigen werden, was ebenfalls zusätzlichen Förderbedarf bedeute.

Schon jetzt wird auch der Steuerzahler an dieser Förderung beteiligt. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden stiegen die Ökostromförderkosten von 2014 bis 2015 von 83 auf 103 Euro. In diesem Jahr sollen die Kosten noch auf 120 Euro brutto steigen.

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