Chinas Exporte brechen im September ein

Enttäuschende Handelsdaten aus China haben die Börsen in Asien am Donnerstag belastet. Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft China hat im September deutlich weniger Waren exportiert als erwartet.

Zugleich schrumpften die Importe überraschend. Einige Analysten äußerten die Befürchtung, dass China in den kommenden Monaten auf eine Schwächung seiner Währung Yuan setzen könnte, um den Export anzukurbeln. Dies würde den Deflationsdruck in der Region erhöhen, wo sich gerade eine Verlangsamung des Wachstums in den Unternehmen abzeichne.

Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans sank im Handelsverlauf um mehr als ein Prozent auf den niedrigsten Stand seit dem 19. September. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,45 Prozent niedriger bei 16.764 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index schloss unverändert auf 1342 Zählern. Die Börsen in Hongkong und Shanghai gaben zunächst nach, erholten sich im Handelsverlauf aber wieder und stiegen leicht in den grünen Bereich.

Der Dollar profitierte weiter von Spekulationen über eine Zinserhöhung in den USA im Dezember. Der Euro kostete 1,1011 Dollar.

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