Verdi: Air Berlin will knapp 500 Stellen bei Wartung streichen

Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin muss sparen. Bei ihrem Umbau will sie nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bundesweit nahezu 500 Stellen in ihrer Techniksparte streichen. Vier von sieben Wartungsstandorten werden geschlossen

Die Flugzeuge sollten künftig nur noch in München, Düsseldorf und Berlin gewartet werden, sagte die Verdi-Luftverkehrsexpertin Anja Schlosser am Freitag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Wartungsstandorte in Stuttgart, Nürnberg, Hamburg und Frankfurt am Main sollen demnach geschlossen werden.

Geplant sei zudem, auch in München, Düsseldorf und Berlin Stellen abzubauen, berichtet die dpa. Die Zahl der Mitarbeiter bei Air Berlin Technik soll nach Verdi-Angaben von derzeit mehr als 1300 auf 830 sinken.

Air Berlin hatte Ende September den Wegfall von bis zu 1200 Arbeitsplätzen angekündigt. Das Unternehmen bestätigte die von Verdi genannten Zahlen am Freitag nicht. Man befinde sich derzeit in innerbetrieblicher Verhandlungen und stehe im engen Austausch mit den Betriebsräten und Gewerkschaften, sagte eine Sprecherin. Dass der Stellenabbau vor allem Wartung und Verwaltung treffen werde, sei bekannt.

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  1. Hans von Atzigen sagt:

    Da beginnt eine Verhängnisvoller Mechanismus zu wirken.
    Nicht nur in der Fleigerei,sondern auf breiter Front.
    Die Proportionen geraten in erhebliche Schieflage.
    Wenn der Markt die Erträge, zur aufrechterhaltung,
    eines Funktionsfähigen Angebotes nicht mehr liefern kann,
    wird das immer enger.
    Sparen im Bereich Unterhalt, fragt sich wo da gespart wird.
    Betrifft das den Bereich Sicherheit wird das Kritisch in
    Punkto Sicherheit im Luftverkehr, wird das Kritisch für
    den Konsumenten.
    Irgendwann sind die Möglichkeiten ausgereizt.
    Aufrechterhaltung der gewohnten Sicherheit zu höheren Preisen.
    Oder weniger Sicherheit zu weiterhien tiefen Preisen.
    Zunehmend entpupen sich die im verlauf der 80. iger und
    90. iger Jahre aufgestellten Wirtschaftsthesen, Empfehlungen
    Rezepte als Megaflopp.
    Na ja der Realsozialismus hat es hinter sich.
    Der Radikal Markt-(sog.) Kapitalismus hat es vor sich,
    das verheerend jämmerliche Scheitern.
    Die Reparaturmöglichkeiten dendieren gegen Null.
    Mit solidem Kapitalismus hat das schlicht nix mehr am Hut.
    Letztlich hätte es nur ein Rationaler Mix bringen können.
    Der sog. 3. Weg= solider Kapitalismus, die Chance ist gründlich verbraten.
    Die bereits von Adam Smith erkannte sog. unsichtbare Hand,
    auf dem Hintergrund des damaligen Wissens, nicht ,,präzise,,
    Erklär und Umschreibbar beginnt zu wirken.
    Gnadenlos, unerbittlich, knallhart.
    Die Zeitgenössische Ökonomische Vorschung und Lehre,
    krankt an der NICHT Weiterentwicklung des Wohlstand der Nationen.
    Ein oberjämmerliches; verheerend wirkendes; VERSAGEN:
    Freundliche Grüsse