Vorwurf Insider-Handel: Chef der Messtechnikfirma Hexagon verhaftet

Die Verhaftung des Firmenchefs Ola Rollen hat Hexagon am Montag auf Talfahrt geschickt.

Die Aktien des schwedischen Spezialisten für Messtechnik und die Aufarbeitung der Daten fielen an der Stockholmer Börse um bis zu 6,2 Prozent auf 329,20 Kronen. Dabei wechselten innerhalb der ersten 45 Handelsminuten bereits etwa eineinhalb Mal so viele Hexagon-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Dem Unternehmen zufolge werfen die norwegischen Behörden Rollen Insider-Handel im Zusammenhang mit Aktien von Next Biometrics, eines Anbieters von Fingerabdruck-Sensoren, vor. Rollen weise die Vorwürfe zurück, zitierte Hexagon die Anwälte des Firmenchefs. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet 11,6 Milliarden Euro ist Hexagon eines der wertvollsten Unternehmen Schwedens. Der Börsenwert des Haushaltsgeräte-Herstellers Electrolux liegt nur etwa halb so hoch.

Das Unternehmen ließ mitteilen:

Während der Zeit, in der Ola Rollén sich in Haft befindet, wird Hexagon CFO und Executive Vice President Robert Belkic der vorübergehende CEO von Hexagon sein. Wie bereits in der Pressemitteilung von Ola Rolléns Anwälten erwähnt, endet die Haft am 4. November.

Hexagons Verwaltungsrat hat volles Vertrauen in Ola Rollén und er wird seine Position als CEO wieder aufnehmen, sobald die Inhaftierung beendet ist.

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