Air France-KLM will mit neuer Tochter Golf-Konkurrenz angreifen

Die französisch-niederländische Air France-KLM will sich mit einer neuen Langstreckentochter für den Wettbewerb mit den Fluggesellschaften aus den Golfstaaten wappnen. Die neue Sparte solle kostengünstiger operieren und zunächst über zehn Flugzeuge verfügen.

Damit sollen Marktanteile zurückerobert werden, die an Konkurrenten wie Emirates, Qatar und Turkish Airlines verloren gingen. Es werde sich aber nicht um einen eigenen Billigflieger handeln, betonte der Konzern.

Ihm setzt wie auch der Lufthansa die wachsende Konkurrenz von Billigfliegern wie Ryanair zu, so Reuters. Im abgelaufenen Vierteljahr sank der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 6,5 Prozent und damit schneller als noch im Frühjahrsquartal. Auch für das Jahresende sieht Finanzchef Pierre-Francois Riolacci keine Besserung. Der Gewinn von Air France-KLM lag mit 737 Millionen Euro allerdings leicht über den Erwartungen von Analysten. Die Fluggesellschaft befindet sich seit längerem auf Sparkurs, der jedoch auf massiven Widerstand des Kabinenpersonals und der Piloten stößt. Streiks belasten Air France-KLM immer wieder. Die Aktie des Unternehmens gab zu Handelsauftakt um fünf Prozent nach.

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