Tourismus: Bester Sommer seit 23 Jahren

Das Jahr 2016 ist für die Tourismusbranche in Österreich gut verlaufen. Es kamen so viele Touristen wie lange nicht mehr.

Für die Periode Mai bis September 2016 – ein Monat vor dem statistischen Abschluss der Sommersaison 2016 – wurden nach vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria 65,30 Millionen Übernachtungen gemeldet. Gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht dieses Nächtigungsergebnis einer Zunahme von 4,4 Prozent. Sowohl die ausländischen Gästenächtigungen (+4,0 Prozent auf 45,72 Millionen) als auch jene der inländischen Gäste (+5,4 Prozent auf 19,58 Millionen) entwickelten sich positiv. Damit reiht sich das aktuelle Ergebnis unter jene der 1990er Jahre ein, wobei zuletzt im Jahr 1993 für die Periode Mai bis September ein höherer Wert (68,44 Millionen) registriert wurde. Die Zahl der Gäste (Ankünfte in Beherbergungsbetrieben) erhöhte sich im aktuellen Zeitraum Mai bis September 2016 um 4,5 Prozent auf 20,15 Millionen, womit das beste jemals erhobene Ergebnis erreicht wurde (Mai bis Oktober 2015: 21,86 Millionen). Die Zahl der inländischen Gäste stieg dabei um 6,0 Prozent auf 6,76 Millionen, jene der ausländischen Gäste um 3,8 Prozent auf 13,39 Millionen.

Die Zahl der Nächtigungen der wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkte entwickelte sich durchwegs positiv: Deutschland (+5,6 Prozent auf 24,26 Millionen), Niederlande (+6,9 Prozent auf 3,80 Millionen), Schweiz und Lichtenstein (+1,5 Prozent auf 2,22 Millionen) und das Vereinigte Königreich (+1,0 Prozent auf 1,23 Millionen). Den stärksten Rückgang bei ausländischen Herkunftsmärkten wies Russland mit einem Minus von 18,2 Prozent auf 0,26 Millionen auf.

Für das bisherige Kalenderjahr 2016 (Jänner bis September 2016) lagen rund 118,75 Millionen Übernachtungen vor, um 4,8 Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Damit liegt der Wert um 5,5 Millionen Nächtigungen über dem Wert derselben Vorjahresperiode. Bei den Ankünften hingegen konnte mit einer Zunahme von 5,3 Prozent auf 33,57 Millionen ein neuer Höchstwert erreicht werden. Zunahmen bei den Ankünften wurden sowohl von inländischen Gästen (+5,7 Prozent auf 10,54 Millionen) als auch von ausländischen Gästen.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *