Henkel muss mehr Geld in US-Tochter investieren

Henkel investiert mehr Geld als geplant in die Umstrukturierung seiner US-Tochter Sun Products. Dort werden zudem Arbeiter entlassen.

Der Konsumgüterkonzern Henkel will seine neue US-Tochter Sun Products profitabler machen und greift dafür tief in die Tasche, berichtet Reuters. Die Restrukturierungsaufwendungen würden in diesem Jahr auf 250 bis 300 Millionen Euro von zuvor 150 bis 200 Millionen angehoben, kündigte der Vorstand am Dienstag an. Der Anstieg sei eine Folge der nötigen Strukturanpassungen in Nordamerika infolge des Zukaufs des US-Waschmittelherstellers. Es werde auch Stellenstreichungen geben. Über die Höhe schwieg sich das Management aber noch aus.

Henkel hatte im Sommer den kleineren US-Konkurrenten übernommen und einschließlich Schulden rund 3,2 Milliarden Euro dafür gezahlt. Ab September wurde Sun Products in den Konzernabschluss einbezogen. Die operative Marge habe im Waschmittelbereich im dritten Quartal 17,9 Prozent erreicht und liege damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau, teilte Henkel mit. Ohne Berücksichtigung der Akquisitionen wäre die Umsatzrendite stark gestiegen.

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