Bayer AG platziert Milliardenanleihe für Monsanto-Übernahme

Der Chemiekonzern Bayer hat den ersten großen Schritt unternommen, um die geplante Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto zu finanzieren.

Wie das Leverkusener Unternehmen am frühen Mittwoch mitteilte, wurden Pflichtwandelanleihen in Höhe von vier Milliarden Euro an institutionelle Investoren verkauft. Demnach gab es ein großes Interesse. „Die mehrfache Überzeichnung zeigt die Attraktivität der Anleihe für Investoren“, erklärte Finanzvorstand Johannes Dietsch.

Bayer hatte sich Mitte September nach monatelangem Ringen mit Monsanto geeinigt, so Reuters. Die Kartellbehörden müssen die 66 Milliarden Dollar schwere Übernahme noch genehmigen. Die Monsanto-Aktionäre sollen bereits am 13. Dezember abstimmen.

Anleger stießen Anteilsscheine von Bayer ab, nachdem der Konzern Pflichtwandelanleihen in Höhe von vier Milliarden Euro an institutionelle Investoren verkaufte. Bayer-Aktie fielen um mehr als fünf Prozent. Die Maßnahmen zur Finanzierung der Monsanto -Übernahme seien bereits bekannt gewesen, sagte ein Händler. „Die Bayer-Kursverluste sind deshalb wenig nachvollziehbar.“

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