Autohersteller erhöhen Eigenzulassungen

Der deutsche Automarkt ist weiterhin ein stark umkämpftes Pflaster. Um sich ihren Marktanteil zu sichern, setzen die Autohändler und Autobauer auf Rabatte und Eigenzulassungen.

Eigenzulassungsquoten nach Marken. (Grafik: CAR)

Eigenzulassungsquoten nach Marken. (Grafik: CAR)

Den Eigenzulassungen kommt dabei eine ganz eigene Bedeutung zu. Die Eigenzulassungen sorgen einmal dafür, die Marktanteile in die Höhe zu schrauben und gleichzeitig ist dies auch eine weitere Möglichkeit eigene Autos zu günstigeren Preisen auf den Markt zu bringen.

Mittlerweile sind 30 Prozent der Neuwagen Eigenzulassungen. Von September auf Oktober hat sich der Anteil der Eigenzulassungen noch einmal erhöht. „Besonders die beiden Marken mit der sonst größten Zurückhaltung bei dieser Art der Absatzförderung, Ford und Skoda, lagen im September deutlich über ihrem bisherigen Jahres-Durchschnitt“, heißt es im aktuellen Überblick des CAR-Center Automotive Reserach, dem Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vorsteht.

Während Fiat, Kia, Hyundai und Mazda ihre Eugenzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduzierte, erhöhten Nissan, Opel, und Audi diese. Bei Nissan sind mittlerweile 46,8 Prozent der Gesamtzulassungen Eigenzulassungen. Bei Opel sind es 47,4 und bei Audi beispielsweise 31,5 Prozent.

„Obwohl der Neuwagenmarkt in den letzten neun Monaten Wachstum zeigte, verharren die Rabatte auf hohem Niveau – ja sogar sind im Monat Oktober wieder gestiegen“, sagte Dudenhöffer den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Der deutsche Automarkt ist einer der am stärksten rabattierten Märkte der Welt. Zusammen mit den Auswirkungen der erhöhten Eigenzulassungen sorgten die neuerlichen Rabatte für einen Anstieg des Rabatt-Index auf 126 Punkte. So hoch war der Wert des Index seit Mai 2016 nicht mehr gewesen.

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