Pilotenstreiks im November kosten Lufthansa 100 Millionen Euro

Die Streiks der Piloten im November haben die Lufthansa rund 100 Millionen Euro gekostet.

Dies werde das Ergebnis des Konzerns im vierten Quartal belasten, teilte Lufthansa der AFP zufolge am Freitag mit. Die Fluggesellschaft musste an sechs Streiktagen rund 4500 Flüge streichen. Betroffen waren mehr als eine halbe Million Passagiere.

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte nach gescheiterten Verhandlungen über die Vergütung der Piloten der Lufthansa, der Frachttochter Lufthansa Cargo und der Billigtochter Germanwings im November zu Streiks im Kerngeschäft der Airline aufgerufen. Nach den sechs Streiktagen legte der Konzern ein neues Angebot vor. Cockpit prüft es derzeit und verzichtet, solange dies dauert, auf weitere Arbeitsniederlegungen.

Der Tarifstreit zwischen Lufthansa und Cockpit dauert schon seit Jahren an. 2014 und 2015 liefen laut dem Konzern bereits Kosten in Höhe von 351 Millionen Euro durch Pilotenstreiks auf.

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