Hohe Nachfrage treibt Goldpreis auf Vier-Wochen-Hoch

Gold ist wieder begehrt unter Anlegern. Insbesondere die Nachfrage aus Asien trieb den Goldpreis nach oben.

Die Nachfrage nach Schmuck in China und Goldmünzen in Indien hat am Mittwoch dem Goldpreis Auftrieb gegeben. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich um 0,8 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 1167,56 Dollar.

„Die physische Nachfrage aus China und Indien ist im Moment sehr stark“, sagte Analystin Vyanne Lai vom Brokerhaus NAB. In China stehe das Neujahrsfest noch an, bei dem traditionell Schmuck verschenkt werde.

In Indien hingegen führe die Bargeldknappheit zu Goldkäufen. Ministerpräsident Narendra Modi hatte Anfang November die bis dahin gültigen 500- und 1000-Rupien-Scheine aus dem Verkehr gezogen – etwa 86 Prozent des Bargeldumlaufs. Zudem sicherten sich einigen US-Investoren mit Goldkäufen wieder gegen eine Inflation ab, sagten Händler.

2016 hatte sich Gold um 8,5 Prozent verteuert und damit eine dreijährige Verlustserie beendet.

Kommentare

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  1. Toddi sagt:

    So wollen wir den physischen Goldmarkt nach der Wahl 2017 (sofern es für den BRD BILDungs-Bürger überhaupt eine Wahl gibt) mal beobachten.
    Nach der Wahl wird die längst in der EU abgesprochen und beschlossene „Abschaffung des Bargeldes“ von den BRD-Politik Statisten in Stufen dem BRD Bürger vermittelt.
    Es ist zu erwarten, das der Eine oder Andere sich mit physischen Gold eindecken wird und der Goldpreis einen „Run“ erleben wird.
    Ich bin schon sehr gespannt wie die Banken und Medien der Bevölkerung einen Goldkauf ausreden werden…..
    „Nie rastende Arbeit für Volk und Nation, ist der Stolz unserer Politiker“ 🙂
    Gruß aus der Anstalt..
    Toddi