IBM kann Umsatzschwund nicht stoppen

Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM kann seinen Umsatzschwund nicht aufhalten. Das Geschäft von IBM schrumpft seit mehr als vier Jahren.

Die Erlöse sanken im Schlussquartal um 1,3 Prozent auf 21,77 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Damit erwirtschaftete der Konzern jedoch etwas höhere Umsätze als von Analysten erwartet, so Reuters.

Zu schaffen macht dem Unternehmen, das etwa die Hälfte seiner Erlöse im Ausland erzielt, etwa der stärkere Dollar. Der Nettogewinn erhöhte sich dennoch von 4,46 Milliarden auf 4,5 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel zog die Aktie an, drehte dann aber ins Minus.

International Business Machines (IBM) versucht ähnlich wie seine Rivalen Oracle und Microsoft, sich im Cloud-Geschäft stärker aufzustellen. Der Konzern folgt damit dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen. Der Cloud-Umsatz kletterte im Berichtsquartal um 33 Prozent.

Einen Tag vor der Übernahme des Präsidentenamtes durch Donald Trump lobte das Unternehmen die Steuervorschläge des Immobilienmilliardärs. Eine grundlegende Steuerreform würde IBM helfen, sagte Finanzvorstand Martin Schroeter. Konzernchefin Gini Rometty hatte bereits im November erklärt, mit Trumps Vorhaben könnten US-Firmen Gewinne in die Weiterbildung von Angestellten investieren.

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