IG Metall: Einigung in Tarifverhandlungen der Stahlbranche erzielt

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist eine Einigung erzielt worden.

Wie die IG Metall am frühen Freitagmorgen mitteilte, steigen die Löhne ab 1. April für 13 Monate um 2,3 Prozent, ab Mai kommenden Jahres für acht Monate um 1,7 Prozent.

Der Verhandlungsführer der IG Metall, Knut Giesler, sagte, der Lohnanstieg um vier Prozent in zwei Stufen sei „ein vertretbares Ergebnis“. Er hob hervor, dass die Ausbildungsvergütung in den ersten drei Ausbildungsjahren überproportional steige und die Tarifverträge zur Altersteilzeit fortgesetzt würden.

Die IG Metall hatte 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Arbeitgeber boten zuletzt 1,3 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 15 Monaten an. Die Arbeitnehmer hatten ihren Forderungen in den vergangenen Tagen mit zahlreichen Warnstreiks Nachdruck verliehen.

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  1. esboern sagt:

    Ein tolles Ergebniss für die Spezialisten der Stahlindustrie, die Spitzenverdiener, die 1900.- Euro netto im Monat verdienen, bekommen von ihrer Lohnsteigerung ungefähr 30% netto mehr, der große Gewinner ist unser Finanzminister Schäble, der ca. 70% der Erhöhung als Lohnsteuer u. Sozialabgaben abzockt, das ist Fairniss in Deutschland