US-Regierung sieht Stahldumping aus dem Ausland bestätigt

Das US-Handelsministerium sieht Dumping-Vorwürfe gegen sieben ausländische Hersteller von Baustahl und Stahllegierungen bestätigt. In Deutschland wird den Produzenten Salzgitter und Dillinger Hütte nach eigenen Angaben zu Unrecht Dumping beim Verkauf von Stahl in die USA vorgeworfen.

US-Handelsminister Wilbur Ross sagte am Donnerstag, dies erlaube Strafzölle zwischen 3,6 bis 148,2 Prozent auf die in die USA eingeführten Stahlprodukte. In Deutschland wird den Produzenten Salzgitter und Dillinger Hütte nach eigenen Angaben zu Unrecht Dumping beim Verkauf von Stahl in die USA vorgeworfen. Salzgitter bestätigte, dass das Unternehmen betroffen sei. „Die Entscheidung und die Höhe der Strafzölle für unsere Produkte sind für uns nicht nachvollziehbar“, zitiert Reuters einen Sprecher.

Die Bundesregierung hatte sich in einem Brief an die EU-Kommission hinter die deutschen Unternehmen gestellt.

Die Dumping-Ermittlungen der USA beziehen sich Ross zufolge auf sogenannte CTL-Stahlplatten aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Südkorea und Taiwan. Deutschland und die EU setzen sich in dem Stahlstreit dafür ein, dass die US-Regierung bei der Berechnung der Anti-Dumping-Raten die geltenden Regelungen der Welthandelsorganisation WTO anwendet. WTO-widrige Berechnungsmethoden könnten zu höheren Zahlungsverpflichtungen und zu massiven Benachteiligungen im internationalen Wettbewerb führen. Das Anti-Dumping-Verfahren ist das erste für die Stahlindustrie unter der Regierung des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

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  1. esboern sagt:

    Die von den Deutschen eingeführten Kartelle u. Preisabsprachen funktionieren doch wunderbar in Europa u. der Bürger bezahlt den Deutschen Unternehmen auch noch die Energiekosten, klar daß da einer wie Trump wegen Dumpingpreisen berechtigt Stafzölle erhebt